Longieren

Kommunikation – Interaktion – Konzentration – Bewegung

Getreu dem Motto „Distanz schafft Nähe“ widmet sich das Longieren in erster Linie der Bindungsarbeit. Erst in zweiter Instanz ist es ein Model zur Verhaltenstherapie sowie zur Auslastung unserer Hunde. In erster Linie sollen Hund und Mensch die gemeinsame nonverbale Kommunikation miteinander erlernen. Der Mensch als Mittelpunkt des Kreises lernt zu führen und der vierbeinige Kamerad lernt sich an seinem Menschen zu orientieren, egal wo, egal wann und egal unter welchen Bedingungen. Gerade Hunde, die sich in der freien Natur nur wenig an ihrem Menschen orientieren oder auf jeden Außenreiz regieren lernen hierdurch, dass man nur gemeinsam mit seinem Menschen an das Ziel gelangt. Aber auch Hunde die sonst durch übertriebene Ängstlichkeit oder Aggression auffallen, können durch Longieren gezielt in ihrem Verhalten therapiert werden. Natürlich ist Longieren auch eine schöne Möglichkeit der Auslastung welche unsere Hunde nicht nur körperlich sondern vor allem geistig fordert und für alle Rassen jeden Alters möglich ist. Der Kreativität sind hierbei keine Grenzen gesetzt.

 

BVFT-Newsletter 2015.02 – Longieren

 

Aktuelle Seminartermine finden sie in der Rubrik Seminare.

 

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